Wie funktioniert Photovoltaik?
Den Begriff „Photovoltaik“ haben sicher viele schon einmal gehört. Trotzdem ist wahrscheinlich für die meisten trotzdem unklar, was genau dahinter steckt. Wenn man die Bedeutung des Wortes auf eine kurze und klare Formel bringen will, dann heißt die: Mit Photovoltaik wird die Umwandlung von Sonnenenergie in Strom/elektrische Energie verstanden.
Der Begriff Photovoltaik setzt sich aus den Bestandteilen „Photos“ und „Volta“ zusammen. Photos ist das griechische Wort für Licht. Für das Wort „Volta“ ist Alessandro Volta der Namensgeber. Er war ein Erfinder, der zahlreiche Entdeckungen rund um die Elektrizität machte. In einer Photovoltaikanlage wird mit Hilfe von Solarzellen Sonnenenergie auf direktem Weg in elektrische Energie umgewandelt.
Solarzellen sind dünne quadratische Scheiben, die meistens aus Silizium bestehen. In der Regel sind sie zwischen 10 und 15 Quadratzentimetern groß. Zusammengesetzt werden daraus Module. Die auf der Vorder- und Rückseite befestigten Kontaktbänder erzeugen aus Lichtenergie elektrische Spannung, auch Gleichstrom genannt.
Die Umwandlung der Sonnenenergie erfolgt aufgrund der Wechselwirkung zwischen dem einstrahlenden Sonnenlicht und dem dotierten Halbleitermaterial der Solarzellen. Das Besondere: Dies geschieht völlig unspektakulär, ohne Lärm, Bewegung oder Abgase. Mit Hilfe von Wechselrichtern wird anschließend der erzeugte Gleichstrom an die Netzwechselspannung angepasst. Nun kann der Strom in das öffentliche Netz eingespeist oder direkt in einem Gebäude verbraucht werden.
Photovoltaik – Die Energie der Zukunft
Solarstrom - die Stromerzeugung aus Sonnenlicht gehört zu den umweltfreundlichsten Arten der Energiegewinnung. Photovoltaik ist heute eine ausgereifte Technik. Qualitätsprodukte und über 25 Jahre Erfahrung garantieren Langlebigkeit und Versorgungssicherheit. Gerade die große Nachfrage und die Produktionserweiterungen der Hersteller haben dazu geführt, dass heute zur Nutzung erneuerbarer Energien zahlreiche bewährte Techniken existieren.
Mit dem umweltfreundlichen Solarstrom kann jeder seine persönliche Ökobilanz verbessern und dazu betragen, den Ausstoß von Kohlendioxid zu reduzieren. Die Solarstromanlage erzeugt jahrzehntelang elektrische Energie, denn die Sonne ist kostenlos und steht zur Nutzung bereit. Schließlich gibt das eigene „Kraftwerk“ auf dem Dach ein gutes Gefühl der Unabhängigkeit.
Und heute lohnt es sich umso mehr, in eine Solaranlage zu investieren. Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sieht feste Einspeisetarife über 20 Jahre für selbstproduzierten Strom vor, der ins Stromnetz eingespeist wird. Zudem profitieren private Betreiber in doppelter Hinsicht. Erstens erhalten sie eine Vergütung für jede produzierter Kilowattstunde. Und zweitens: Speist man den erzeugten Strom ins öffentliche Netz, gilt man als Unternehmer und genießt so zusätzlich steuerliche Vorteile. Die Kosten für die Anschaffung amortisieren sich bereits nach einigen Jahren. Außerdem erleichtert das KfW-Kreditprogramm „Erneuerbare Energien“ die Anschaffung einer Solaranlage durch zinsvergünstigte Darlehen von bis zu 100 Prozent der Investitionskosten. Und das Beste: Ob auf industriellen Flachdächern, privaten Schrägdächern, als Verschattung oder als Teil der Gebäudehülle: Photovoltaikanlagen können vielseitig eingesetzt werden.